Stundenzettel Vorlage für Handwerker: Kostenlos downloaden & richtig ausfüllen 2026

10.4.2026
2 min

Lilly

Du willst Arbeitszeiten rechtssicher erfassen, ohne stundenlang Formulare zu basteln? Smalt stellt dir eine fertige Stundenzettel-Vorlage bereit – und digitalisiert gleich dein ganzes Backoffice.

In diesem Artikel

Das Thema kurz und kompakt

• Pflicht, keine Kür: Als Handwerker mit Mitarbeitern bist du gesetzlich zur Arbeitszeiterfassung verpflichtet – nach § 17 MiLoG und dem BAG-Urteil 2022. Wer's ignoriert, riskiert Bußgelder.

• Pflichtangaben auf einen Blick: Name, Datum, Arbeitsbeginn, Arbeitsende, Pausen und Arbeitsort – ohne diese Angaben ist der Stundenzettel nicht rechtssicher.

• Digital schlägt Papier: Die schnellste und sicherste Lösung ist digitale Zeiterfassung. Smalt automatisiert dein komplettes Backoffice – kein Papierstapel, keine manuellen Fehler.

• Aufbewahrung nicht vergessen: Stundenzettel müssen mindestens 2 Jahre aufbewahrt werden (§ 16 ArbZG), bei steuerlicher Relevanz bis zu 10 Jahre.

Warum Stundenzettel im Handwerk Pflicht sind

Ja – und zwar schon seit Jahren. Spätestens seit dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom September 2022 sind Arbeitgeber verpflichtet, die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter systematisch zu erfassen.

Für Handwerksbranchen wie Elektro, SHK, Dach oder Bau gilt darüber hinaus schon seit 2015 eine besondere Aufzeichnungspflicht nach § 17 des Mindestlohngesetzes (MiLoG). Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit müssen für alle Mitarbeiter dokumentiert werden – spätestens bis zum Ablauf des siebten Tages nach dem jeweiligen Arbeitstag.

Sobald du auch nur einen Mitarbeiter oder Minijobber beschäftigst, greift die Pflicht. Wer sie ignoriert, riskiert Bußgelder bei Kontrollen durch den Zoll.

Der Stundenzettel schützt dich außerdem bei Unstimmigkeiten mit Kunden über geleistete Stunden, bei der Lohnabrechnung und bei Steuerprüfungen.

Backoffice digitalisieren – ohne Stress

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Was gehört auf den Stundenzettel? Pflichtangaben im Überblick

Ein rechtssicherer Stundenzettel für Handwerker muss folgende Pflichtangaben enthalten:

  • Name und ggf. Personalnummer des Mitarbeiters
  • Datum des Arbeitstages
  • Arbeitsbeginn (Uhrzeit)
  • Arbeitsende (Uhrzeit)
  • Gesamtdauer der Arbeitszeit in Stunden
  • Pausen (Beginn, Ende und Dauer)
  • Arbeitsort oder Projektbezeichnung
  • Unterschrift des Mitarbeiters

Für Handwerker empfiehlt sich außerdem, die ausgeführten Tätigkeiten zu vermerken – das macht Kundenrechnungen nachvollziehbarer und hilft bei der Projektkalkulation.

💡 Gut zu wissen: Smalt stellt dir fertige, rechtssichere Vorlagen für alle wichtigen Betriebsdokumente bereit – Stundenzettel inklusive. → smalt.eu/contact

Angabe Pflicht nach MiLoG Empfohlen für Handwerker
Name Mitarbeiter
Datum
Arbeitsbeginn & -ende
Pausen
Arbeitsort / Projekt
Tätigkeitsbeschreibung
Unterschrift

Welches Format ist das Richtige?

Digital mit Smalt – die beste Lösung

Die smarteste Art, Arbeitszeiten zu erfassen: digital, automatisch, stressfrei. Smalt digitalisiert und automatisiert dein komplettes Backoffice – Stundenerfassung, Abrechnung und Überstunden-Übersicht laufen automatisch, direkt vom Smartphone. Kein Papierstapel, keine vergessenen Einträge, keine manuellen Fehler.

Excel

Excel-Vorlagen sind ein gängiger Zwischenschritt – Formeln berechnen Tages- und Wochenstunden automatisch. Aber: Datei suchen, Werte eintragen, Fehler korrigieren, am Monatsende alles zusammenführen – das kostet Zeit. Mit Smalt entfällt das komplett: Keine Excel-Tabelle, keine manuellen Einträge – alles läuft automatisch.

Word

Word-Vorlagen eignen sich, wenn du einen Stundenzettel schnell individuell anpassen möchtest – z. B. mit Firmenlogo und Projektnamen – und ihn als Kundennachweis ausdruckst. Als Dauerlösung ist das aber aufwendiger als nötig.

PDF (zum Ausdrucken)

Wer noch komplett analog arbeitet: Smalt stellt dir rechtssichere Stundenzettel-Vorlagen als PDF bereit – einfach herunterladen, ausdrucken, fertig. Langfristig empfehlen wir aber die digitale Variante – sie spart dir pro Woche messbar Zeit.

Rapportzettel vs. Stundenzettel: Was ist der Unterschied?

Im Handwerk hörst du häufig auch den Begriff Rapportzettel. Während der Stundenzettel primär Arbeitszeiten erfasst, enthält der Rapportzettel zusätzlich:

  • Eingesetzte Materialien und Mengen
  • Geräte und Werkzeuge
  • Kurzbeschreibung der ausgeführten Arbeiten
  • Ggf. Kundensignatur als Leistungsbestätigung

Gerade für Elektro- und SHK-Betriebe, die auf Stundenbasis abrechnen, ist der Rapportzettel als Leistungsnachweis gegenüber dem Kunden unverzichtbar – er ist die Grundlage für die Rechnung und schützt dich bei Reklamationen.

So füllst du den Stundenzettel richtig aus

  1. Tägliche Erfassung: Trage Arbeitsbeginn, Pausen und Arbeitsende am selben Tag ein – spätestens innerhalb von 7 Tagen.
  2. Projektbezug: Notiere immer Arbeitsort oder Projektnamen – das hilft bei der Rechnungsstellung.
  3. Unterschrift einholen: Lass den Mitarbeiter täglich oder wöchentlich unterschreiben. Das schützt dich bei Streitigkeiten.
  4. Archivieren: Alle Stundenzettel monatlich geordnet ablegen – digital oder physisch (mind. 2 Jahre, bei steuerlicher Relevanz bis 10 Jahre).

💡 Gut zu wissen: Smalt hilft dir, ein einfaches System für Dokumentenablage aufzusetzen. → smalt.eu/contact

Wie lange muss ich Stundenzettel aufbewahren?

Rechtsgrundlage Aufbewahrungsfrist
§ 16 Abs. 2 ArbZG (allgemein) mind. 2 Jahre
§ 17 MiLoG (Mindestlohn) mind. 2 Jahre
§ 257 HGB (Buchhaltung) mind. 6 Jahre
§ 147 AO (Steuerrecht) bis zu 10 Jahre

Fazit: Im Zweifel 10 Jahre aufbewahren – das ist immer auf der sicheren Seite.

Dank Smalt: Stundenzettel und Backoffice ohne Stress

Als selbstständiger Elektriker, SHK-Installateur oder Dachdecker hast du genug zu tun. Genau dafür gibt es Smalt – den Backoffice-Partner für selbstständige Handwerker.

Smalt hilft dir dabei, deinen Betrieb von Anfang an professionell aufzustellen: von der Gewerbeanmeldung über Vorlagen für alle wichtigen Dokumente bis hin zur laufenden Buchhaltung. So hast du immer rechtssichere Stundenzettel, Kostenvoranschläge und Rechnungen parat – ohne selbst zum Büroprofi werden zu müssen.

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FAQ

Was muss auf einem Stundenzettel für Handwerker stehen?

Pflichtangaben sind: Name des Mitarbeiters, Datum, Arbeitsbeginn und -ende, Pausenzeiten und Gesamtdauer der Arbeitszeit. Für Handwerker empfiehlt sich zusätzlich die Angabe des Arbeitsortes oder Projekts sowie eine Unterschrift des Mitarbeiters.

Ist die Arbeitszeiterfassung im Handwerk wirklich Pflicht?

Ja. Für viele Handwerksbranchen gilt bereits seit 2015 eine Aufzeichnungspflicht nach § 17 MiLoG. Seit dem BAG-Urteil von 2022 müssen grundsätzlich alle Arbeitgeber die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter erfassen.

Wie lange muss ich Stundenzettel aufbewahren?

Mindestens 2 Jahre nach § 16 ArbZG, mindestens 6 Jahre wenn sie buchhaltungsrelevant sind, und bis zu 10 Jahre bei steuerlicher Bedeutung. Im Zweifel: 10 Jahre aufbewahren.

Was ist der Unterschied zwischen Stundenzettel und Rapportzettel?

Der Stundenzettel erfasst reine Arbeitszeiten. Der Rapportzettel enthält zusätzlich Materialien, Geräte und Tätigkeitsbeschreibungen – er dient als Leistungsnachweis gegenüber dem Kunden und als Grundlage für die Rechnung.

Kann ich auch eine App statt Papier verwenden?

Ja, digitale Zeiterfassung ist erlaubt. Smalt digitalisiert dein gesamtes Backoffice – Zeiterfassung, Rechnungen und Buchhaltung in einem System.

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